Jugend forscht
Jugend forscht
Erfolge beim Regionalwettbewerb
Am 25. und 26. Februar 2026 war das Carl-Orff-Gymnasium mit zehn Schülerinnen und Schülern des Wahlkurses „Jugend forscht“ unter der Leitung von Frau Pröbster am Regionalwettbewerb München-Nord vertreten. Austragungsort war die Airport Academy am Münchner Flughafen, wo junge Forscherinnen und Forscher aus der Region ihre Projekte präsentierten und vor einer Fachjury verteidigten. Die Schülerinnen und Schüler des COG waren dabei mit Beiträgen aus den Fachbereichen Biologie, Technik, Informatik und Physik vertreten – und konnten mehrere Auszeichnungen mit nach Hause nehmen.
Besonders erfolgreich war Lennart Strebe (Q12) im Fachbereich Biologie. Aufbauend auf einem früheren Projekt arbeitete er an der weiteren Optimierung einer glutenfreien süßen Hefebackware. In einer umfangreichen Versuchsreihe untersuchte er den Einfluss verschiedener Enzyme auf Teigeigenschaften, Gebäckvolumen, Porenstruktur und Haltbarkeit. Ergänzt wurden die Messungen durch sensorische Tests. Für seine sorgfältige experimentelle Arbeit wurde er mit dem 1. Platz im Fachbereich Biologie ausgezeichnet.
Ebenfalls sehr erfolgreich war Emily Wethmar (9. Klasse) im Fachbereich Physik. In ihrem Projekt „Sweet Monochromator“ erforschte sie, wie sich linear polarisiertes Licht beim Durchgang durch eine Zuckerlösung verändert und wie Faktoren wie Konzentration der Lösung oder Länge des Lichtweges die entstehenden Farberscheinungen beeinflussen. Mit ihren experimentellen Untersuchungen erreichte sie den 2. Platz im Fachbereich Physik.
Im Fachbereich Informatik stellten Daniel Panoor und Tobias Weichelt (beide 10. Klasse) ihr Projekt „CRISPR GenieLAB“ vor. Darin kombinierten sie Methoden der Gentechnik mit Künstlicher Intelligenz: Mithilfe von Machine-Learning-Modellen analysierten sie öffentliche Datensätze, um die Effizienz von CRISPR-Geneditierungen vorherzusagen und mögliche Fehlziel-Effekte abzuschätzen. Für ihre innovative Verbindung von Informatik und Biologie erhielten sie den Sonderpreis Computertechnik.
Auch mehrere Teams aus den Mittelstufenjahrgängen präsentierten ihre Ideen. Paul Loghin-Radu, Eshaan Kutuvantavida und Tobias Drescher (10. Klasse) entwickelten im Fachbereich Technik mit „PEKKA – Photovoltaische Energiekollektions- und kalkulationsanordnung“ einen mobilen Roboter, der mithilfe eines Solarpanels selbstständig Orte mit besonders hoher Sonneneinstrahlung aufsucht. Die gewonnene Energie wird zu einer Docking-Station transportiert und dort gespeichert, sodass beispielsweise Smartphones geladen werden können.
Ein weiteres Technikprojekt stellten Emil Wethmar (7. Klasse) und Emily Wethmar (9. Klasse) mit ihrem helfenden, fahrenden Roboterarm vor. Der Roboter soll Menschen mit körperlichen Einschränkungen unterstützen, indem er heruntergefallene Gegenstände aufheben oder weiter entfernte Dinge heranbringen kann. Die Steuerung ist sowohl über eine Fernbedienung als auch per Sprachbefehl möglich.
Kreativ ging es dagegen im Fachbereich Biologie bei Rosa Steurer (10. Klasse) und Aaron Pürschel (8. Klasse) zu. In ihrem Projekt „Kunstbild aus Bakterien“ sammelten sie Bakterien aus ihrer Umgebung, kultivierten diese auf Agarplatten und nutzten die unterschiedlich gefärbten Kolonien anschließend, um daraus ein Bild zu gestalten.
Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihrem Engagement und ihren Erfolgen und freuen uns, dass wir durch den Wahlkurs eine Nominierung zur Forscherschule erhalten haben.
- Nicole Pröbster
- 20. März 2026
- Lasya Chennupati