Physik im Skylinepark

Physik im Skylinepark

Am 17. Mai 2017, dem ersten wirklich heißen Tag im Jahr, unternahm die Klasse 9D mit ihrem Physiklehrer Herrn Kornherr und Frau Erdal als Begleitperson eine Exkursion in den Skyline Park in Bad Wörishofen. Das Ziel dieses Ausfluges war es, die im Unterricht erlernte Theorie in der Praxis anzuwenden.
Nach einer einstündigen Busfahrt voller Müdigkeit, die sich später in gute Laune wandelte, kamen wir an und waren schon beim Anblick der Achterbahnen begeistert. Doch bevor wir auf den Park losgelassen wurden, war ein ausgiebiges Frühstück angesagt. Außerdem teilten wir uns in kleine Gruppen von 3-5 Leuten auf, in denen wir uns ein Fahrgeschäft aussuchten, an dem wir in den folgenden Stunden Untersuchungen und Messungen durchführten. So berechnete zum Beispiel eine Gruppe die höchste Geschwindigkeit, die man auf der Hüpfburg erreichen kann, eine andere die Kraft, die auf einen im Zero Gravity wirkt. Dies ist ein rundes Fahrgeschäft, wobei man durch die Zentrifugalkraft an die Wand gedrückt und, um das Adrenalin zu steigern, dann auch noch der Boden nach unten weggefahren wird. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden in den darauffolgenden Unterrichtsstunden der ganzen Klasse vorgetragen.

Physik im Skylinepark

Archivbild 2016

Trotz des physikalischen Hintergrundes dieser Exkursion hatten wir auch eine Menge Spaß und dem ein oder anderen wurde sogar die Angst vor Achterbahnen ein bisschen genommen. Auch die Lehrer kamen auf ihre Kosten, so feuerten sie uns beim Autoscooter an und Herr Kornherr ließ sich sogar dazu überreden den Sky Shot zu fahren, eine der Hauptattraktionen des Parks, bei der man in einer Stahlkugel sitzend 90 Meter in die Höhe geschleudert wird, wobei man in der Luft einige Überschläge vollbringt.

Nach über sieben Stunden waren wir dann aber alle erschöpft und hatten zu viel Zeit in der Sonne verbracht. Am darauffolgenden Tag sah man eigentlich niemanden ohne Sonnenbrand.

Zuletzt wollen wir uns bei Herrn Kornherr bedanken, dass er uns diesen lustigen und lehrreichen Tag ermöglicht hat, an dem wir auch mal einen anderen Blickwinkel auf die Physik werfen konnten. Dank gilt aber auch Frau Erdal und den Mitarbeitern des Parks, die uns selbst in den Fahrgeschäften, für die wir eigentlich eindeutig zu alt sind, ertragen haben.

Isabel Uffinger (9d), Manuela Rosenlehner (9d)