Missio for life

Missio for life

Große Infobanner mit QR-Codes im Bewegungsraum, zahlreiche VR-Brillen, schwarze Koffer mit Spielstationen und ein Transportbus von „Missio" auf dem Pausenhof verrieten, dass es wieder so weit war: In der ersten Woche im Februar 2022 durften alle 8. Klassen in einer Doppelstunde am Projekt „missio for life" teilnehmen.

Dabei tauchten die Schüler:innen spielerisch in die Welt dreier Jugendlicher aus den Philippinen, Indien und Tansania ein. Via Tablets, VR-Brillen und interaktiven Spielen konnten sie Situationen aus deren Leben hautnah nachempfinden. Sie erfuhren so viel Neues aus völlig anderen Lebenswelten und von deren Herausforderungen: dem Überleben als Straßenkind, der Erfahrung von großem Unrecht wegen der Tradition der Mitgift und der Verstoßung aufgrund von Behinderung. Die Schüler:innen aus der 8a/b nahmen viele verschiedene Eindrücke mit und berichteten:

  • Mich hat am meisten berührt, dass bereits junge Leute ohne Ausweg, wie Paulo, eingesperrt werden, nur weil sie sich ernähren wollen.
  • Mich hat bewegt zu erleben, wie sich andere durch ihr Leben kämpfen müssen und wie wenige Perspektiven viele haben.
  • Mich berührte das Schicksal von Geoffrey aus Tansania, welcher durch einen Motorradunfall behindert wurde und aus der Familie sowie aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurde; selbst von seiner eigenen Mutter, ergänzte eine andere Schülerin.
  • Ich war schockiert über die Rolle der Frau in Indien (Renu) und was Ehemänner alles Grausames tun, dass die Frau kein Mädchen bekommt, um später keine Mitgift zahlen zu müssen.

Eine Schülerin bewegte jedoch vor allem, dass „wir bisher nicht so viel davon gehört haben“. Und daher waren sich alle Schüler:innen einig, dass auch nächstes Jahr „missio for life" wieder ans COG kommen soll.

Die Hilfsorganisation „Missio" unterstützt diese Jugendliche und viele weitere Projekte. Vertiefte Infos findet man unter: www.missioforlife.de.