Missio for life

Missio for life

Virtual Reality Games durften Klassen des Carl-Orff-Gymnasiums ausprobieren. Das kirchliche Hilfswerk „missio“ hat das COG als Testschule ausgewählt

Doch erst mal der Reihe nach: Seit 2013 konnten Schüler/-innen der 8. Jahrgangsstufe jedes Jahr die interaktive Ausstellung „missio for life“ im Bewegungsraum der Mensa besuchen. Dabei geht es darum, dass sie durch Infotafeln, Videos, Spiele am Tablet die miserablen Lebensbedingungen von drei Jugendlichen aus Indien und auf den Philippinen kennen lernen und sich damit auseinandersetzen.

Neben den drei bestehenden Modulen wurde ein weiteres mit VR-Technik entwickelt. Es verdeutlicht die Probleme von behinderten Jugendlichen in Tansania. Ausgestattet mit einem Helm und einer Brille kann man miterleben, wie ein junger Mann durch einen Verkehrsunfall verletzt und dadurch von seinen Mitmenschen zum Teil gemieden wird. Im Dezember 2018 durften ausgewählte Klassen der 9. und 10. Jahrgangsstufe das Modul ausprobieren und ihre Verbesserungsvorschläge gegenüber den Entwicklern äußern. Insgesamt waren nicht nur sie, sondern auch unsere Testlehrkräfte von dem neuen Modul sehr angetan.

Im Februar 2019 konnten dann alle 8. Klassen die Ausstellung mit dem neuen Modul besuchen. Folgende Eindrücke hatten Sabine Sonahee und Amelie Kiener aus der Klasse 8d: „Anhand der Geschichte von Renu wurde den Schülern die geschlechtliche Ungleichheit in Indien gezeigt. Häufig werden junge Mädchen von ihren Eltern verheiratet. Dort werden sie oft misshandelt und von der Stiefmutter terrorisiert. Nur mit viel Glück konnte Renu den Anschlag ihrer Schwiegermutter überleben und durch die Hilfe von ‚missio‘ in einem Frauenhaus ein neues Leben beginnen und ihre schreckliche Vergangenheit hinter sich lassen.“