Zfu - Zeit für uns

Zeit für uns

Seit sieben Jahren schon nehmen sich die Schüler*innen des COG in den sogenannten Zfu-Stunden mehrmals im Jahr eine kleine Auszeit für sich. In diesen Unterrichtsstunden steht kein Lernstoff im Vordergrund oder gar eine Lehrkraft vor der Klasse, nein, hier geht es um ganz andere Dinge.

Was ist Zfu?

In diesen besonderen Stunden dreht sich am COG alles um die Förderung des Klassen- und Unterrichtsklimas. Schüler*innen und/oder Lehrer*innen richten – mit der professionellen Unterstützung der Jugendsozialarbeit am COG – ihren Blick auf die Klasse als soziale Gemeinschaft und versuchen, diese durch positive Erlebnisse zu stärken und deren wichtige Rolle im Schulalltag bewusst zu machen. Außerdem können in solchen Stunden gemeinsam Themen besprochen werden, für die sonst in der Unterrichtszeit wenig Raum bleibt oder auch Aktivitäten in die Tat umgesetzt werden, die das Schulleben am COG bereichern.

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Wer ist beteiligt?

Die Klassensprecher*innen der 5. bis 10. Klassen spielen hierbei eine besondere Rolle, denn sie sind es, die einerseits Zfu-Stunden für ihre Klasse beantragen und planen können, andererseits bei bestimmten Themen auch als Moderator*innen während der Stunden Diskussionen leiten, Entscheidungen herbeiführen und gemeinsame Pläne der Klasse konkret umsetzen. Unterstützt werden sie bei dieser äußerst verantwortungsvollen Aufgabe im Vorfeld durch die Jugendsozialarbeiter*innen am COG und Lehrkräften, die als Zfu-Koordinator*innen mit der JSA und dem Lehrkörper des COG zusammenarbeiten, und die Klassensprecher*innen jedes Jahr in diesen Aufgaben schulen. In den Zfu-Stunden selbst werden die Schüler*innen aber nicht allein gelassen, denn entweder werden sie von den Jugendsozialarbeiter*innen unterstützt oder eine Lehrkraft begleitet im Hintergrund.

Was gibt es im Schuljahr 2021/22 Neues?

Das Zfu-Konzept am COG wird von den Jugendsozialarbeiter*innen und den Zfu-Koordinator*innen jedes Jahr evaluiert und angepasst. Dabei spielen die Erfahrungen der Klassensprecher*innen und das Feedback aus den Klassen und das der Lehrer*innen eine zentrale Rolle. In diesem Jahr wurden vor allem Prozesse digitalisiert und vereinfacht, die den Klassensprecher*innen in den Vorjahren eher ein lästiges Zettelchaos waren: So vernetzen sich alle Beteiligten seit diesem Jahr in einer Teams-Chatgruppe, um zeitnah und direkt Fragen klären zu können. Weiter können Zfu-Stunden nun per Forms-Umfrage beantragt werden, sodass ein Überblick entsteht, in welcher Klasse zu welchen Themen schon solche Stunden stattgefunden haben.