Orientierungstage

Orientierungstage

„Ich kann für dich nicht essen, davon wirst du nicht satt. Ich kann für dich nicht schlafen, davon bist du morgen nicht ausgeruht.Ich kann für dich nicht lernen, ….“
(Unbekannter Verfasser)

Orientierungstage

Die nächsten Entwicklungsschritte gehen, sich Ziele setzen, Fähigkeiten entdecken, Orientierung finden - für Jugendliche ist dies in einer Welt, die zunehmend mehr Möglichkeiten bietet und persönliche Entscheidungen erfordert, keine leichte Aufgabe. Das Carl-Orff-Gymnasium bietet den Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, sich drei Tage außerhalb des Schulkontextes mit Fragen zu beschäftigen, die für sie von besonderem persönlichen Interesse sind. Dazu machen sie sich mit zwei Begleitlehrkräften auf den Weg in das evangelische Studienzentrum in Josefstal, wo externe Referenten es sich zu ihrer Aufgabe gemacht haben, die Jugendlichen zu begleiten, sie in ihrem Selbstbewusstsein und ihren sozialen Kompetenzen zu stärken und sie zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen.

Sie sollen lernen, sich als willkommenen Teil der Gemeinschaft zu verstehen. Die Gruppen werden subjekt- und prozess orientiert an die von ihnen im Vorfeld selbst festgelegten Themen herangeführt. Für die 9. Klassen dieses Schuljahres stand so Folgendes im Mittelpunkt: „Typisch Jungs, typisch Mädchen“, „Klassengemeinschaft“, „Freundschaft und Vertrauen“, „Sucht und Sehnsucht“, sowie „Selbstbild und Fremdbild“. Schließlich können die Orientierungstage auch nachhaltig in den Schulalltag hineinwirken, nämlich dann, wenn der Raum und die Zeit für die Auseinandersetzung mit sich und den Anderen zur Klärung der Rollen und zur Stärkung der Klassengemeinschaft beiträgt.