Mit Einstein ins All -Warum Astronauten im Weltall jünger bleiben
Astronaut Prof. Dr. Ulrich Walter am COG
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, sich mit einer Rakete ins Weltall katapultieren zu lassen, um anschließend schwerelos in einem Raumschiff schwebend den Ausblick auf unseren wunderschönen, blauen Planeten genießen zu können? Da den meisten die Verwirklichung dieses Traums aber wohl leider verwehrt bleiben wird, haben wir uns umso mehr über einen Gast gefreut, der uns am dritten Abend der Vortragsreihe "Faszination Physik" an seinem eigenen, wahrgewordenen Traum vom Weltraum teilhaben ließ:
Ende April 1993 brach der Wissenschaftsastronaut Ulrich Walter zusammen mit sechs Kollegen an Bord des Space Shuttles Columbia in Richtung Erdumlaufbahn auf. Während des zehntägigen Flugs wurden im europäischen Raumlabor Spacelab rund 90 Experimente durchgeführt. Dem Abenteuer Raumfahrt weiterhin eng verbunden, ist Prof. Dr. Ulrich Walter seit dem Jahr 2003 Inhaber des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der TU München.
In seinem Vortrag am COG hat Prof. Walter die sehr zahlreich erschienenen Zuhörer auf eine faszinierende Reise bis hinaus zum Rand unseres Sonnensystems mitgenommen. Dabei hat er in allgemein verständlicher Art und Weise erklärt, warum man ganz entsprechend der Theorien Albert Einsteins als Raumfahrer tatsächlich jünger bleibt und welche Merkwürdigkeiten man sonst noch mit Einstein im All erleben kann.
Autor: Gerd Hoffmann und Fototeam
Homepagemitarbeiter:
HPT01.04.2012