Physik auf der Wiesn
Wettbewerb zur Ausstellung
Die Klasse 10a konnte bei ihrem Physik-Wiesn-Quiz zwei Gewinner auszeichnen: Martina Huber und Alexandra Kallenbach (beide 9c). Sie dürften sich über einen tollen Preis freuen, der großzügigerweise von der Raiffeisenbank München-Nord eG gesponsert wurde. Vielen Dank an dieser Stelle!
Klasse 10a auf der Wiesn
Auf den ersten Blick hat die Wiesn mit Physik nicht viel gemeinsam. Doch unser Physiklehrer Herr Kornherr belehrte uns bereits in unserer ersten Physikstunde dieses Schuljahres eines besseren, als er mit uns ein ungewöhnliches physikalisches Projekt in Angriff nahm, das gleich in der folgenden Schulwoche mit einer Exkursion starten sollte.
Schon die Anfahrt zum Münchner Oktoberfest war ereignisreich: Nachdem wir uns beim Umsteigen aufgrund der vollen U-Bahn um ein Haar verloren hätten, kamen wir dann doch noch alle zusammen am Montag, den 19. September 2011, gegen halb elf auf der Wiesn an.
Dort teilten wir uns in sechs verschiedene Gruppen ein, die jeweils ein bestimmtes physikalisches Phänomen bearbeiten sollten. Dann gingen diese Gruppen nach einer kurzen Besprechung los, um zu sehen welche Fahrgeschäfte zu ihrem jeweiligen Thema passten.
Beispielsweise eignete sich das pendelnde und gleichzeitig in sich rotierende Fahrgeschäft „FRISBEE“ hervorragend zur Erfahrung der Zentripetalkraft. Als sich schließlich jede Gruppe auf ein bis zwei Fahrgeschäfte geeinigt hatte, konnten wir endlich anfangen erste Daten zu erheben, Messungen durchzuführen und natürlich durfte auch die Praxis nicht zu kurz kommen! Hierbei konnten wir durchaus bei dem ein oder anderen netten Schausteller ein paar Euro Rabatt heraushandeln oder sogar kostenlos mitfahren - ein Aspekt, der sich auch in Zukunft als nützlich erweisen könnte!
Am Ende des Tages waren wir überrascht, wie viel Physik auf der Wiesn zu finden ist!
Zu unseren weiteren Aufgaben gehört es nun, die Fahrgeschäfte auf physikalischer Grundlage zu analysieren, Ergebnisse aus den gemessenen Daten zu berechnen, alle Resultate auf Plakaten festzuhalten und in Referaten vorzustellen.
Abschließend möchten wir uns natürlich noch bei unserem diesjährigen Physiklehrer Herrn Kornherr bedanken, der uns diesen tollen Start in das neue Schuljahr und somit auch in die zehnte Klasse Physik ermöglicht hat, und auch bei Herrn Hautmann, durch dessen Zustimmung dieses Projekt erst durchführbar wurde.
Nachtrag vom Physiklehrer
Der reibungslose Ablauf unserer Exkursion ist nicht zuletzt ein Verdienst der gesamten Klasse 10A, die in vorbildlicher Weise meine sämtlichen Vorgaben strikt beachtet und alle Absprachen exakt eingehalten hat. Leider ist es keine Selbstverständlichkeit, dass wirklich alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse gemeinsam an einem Strang ziehen und ausreichend Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit an den Tag legen. Das ist der Grund, warum solche Unterrichtsformen die Ausnahme bilden. Als verantwortlicher Physik-Lehrer der 10A sage ich meiner Klasse ausdrücklich DANKE.
Autor: Maxi Mittermair, Janine Röttgerkamp, Sophie Hoderlein (10a)
Homepagemitarbeiter:
Stefan Schmitt23.12.2011